Babybettwäsche


Ein erwachsener Mensch verbringt täglich etwa acht Stunden im Bett, ein Drittel des Tages also. Ein Baby schläft noch viel mehr, anfangs bis zu sechzehn Stunden. Auch wenn es nicht die ganze Zeit in seinem Bettchen schläft, sondern auch im Kinderwagen beim Spazierengehen, auf Mamas Arm und Papas Bauch, auf der Couch oder dem Teppichboden, der Qualität des Bettes und der Babybettwäsche kommt doch eine große Bedeutung zu.

Babybettwäsche

Schöne Babybettwäsche 80×80

Was sind die wichtigsten Kriterien für gute Babybettwäsche?

Egal ob im Bett von Mama und Papa, in der Wiege oder dem Gitterbett, ja selbst im Kinderwagen, ein paar grundlegende Dinge sorgen für gesunden und erholsamen Schlaf bei den kleinen Lieblingen.

  • Bevorzuge Naturmaterialien. Satinbettwäsche mag vielleicht dein Favorit sein, dein Baby schläft besser in Baumwolle, Flanell oder Leinen.
  • Bevorzuge helle Farben. Erstens lässt sich helle Wäsche notfalls auch mal auskochen, zweitens enthalten dunkle Farben, vor allem blau, oft schädliche Chemikalien. Ganz kleine Babys fühlen sich in rosarot oft geborgen, da es sie an den Mutterleib erinnert, es reicht aber, z.B. ein rotes Tuch als Dach über das Gitterbett zu spannen.
  • Verwende unter dem Bettlaken einen Nässeschutz ohne Plastik. Es gibt sehr dicht gewebtes Moltongewebe, das durchaus verhindert, dass eine übergelaufene Windel die ganze Matratze einnässt. Nässeschutz mit Plastik führt unweigerlich zu einem Hitzestau, da die Körperwärme nicht nach unten abgeführt werden kann. Das Baby schwitzt, oft entstehen Ausschläge.

Bettwäsche für Neugeborene

Neugeborene verfügen noch nicht über eine funktionierende Wärmeregulierung. Hier musst also du ein besonders gutes Auge darauf haben, ob dein Kleiner friert oder schwitzt. In den meisten Schlaf- und erst recht Kinderzimmern ist es eher zu warm. Ein kühles Zimmer (17°) mit einem entsprechend angezogenen Säugling ist einem zu warmen Zimmer vorzuziehen. Natürlich sollte das Babybett nicht in der Zugluft stehen.
Neugeborene können sich noch nicht selbst umdrehen oder die Decke wegstrampeln, das ist ein Vorteil. Dennoch können sie im Bett erstaunlich mobil sein. Da sie aus dem Mutterleib an enge Begrenzungen gewöhnt sind, versuchen sie auch im Bett eine Position zu finden, wo sie mit Kopf und Füßen anstoßen. Du glaubst nicht, wie schnell dabei so ein Winzling unter die Bettdecke verschwunden ist! Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich, den Kleinen ein Nestchen zu bauen, sodass sie oben und unten anstoßen. Das geht ganz einfach mit zusammengerollten Handtüchern. So fühlen sie sich geborgen und du kannst beruhigt schlafen, weil du keine Sorge haben musst, dass sie unter der Bettdecke ersticken.

Was auf alle Fälle nicht ins Bettchen eines Neugeborenen gehört, sind Stofftiere und dicke Kopfkissen. Babys brauchen keine Kopfkissen, ihr Kopf ist im Verhältnis zu den Schultern so breit, dass ein Kissen als Ausgleich unnötig ist. Und Stofftiere fallen ebenso wie dicke Kissen in die Kategorie Erstickungsgefahr. Wenn du unbedingt ein Schlaftier schon für dein Neugeborenes beim Bett haben willst, dann hänge es an die Gitterstäbe oder das Betthaupt, sodass es außerhalb der Kopfhöhe des Babys ist. Statt eines Kissens lege unter den Kopf des Babys eine zusammengefaltete Stoffwindel, sie lässt sich leichter austauschen und waschen als das ganze Bettlaken, falls dein Baby spuckt oder Milch aufstößt.

Und wenn wir schon vom Waschen sprechen: Verwende kein stark parfümiertes Waschmittel für die Bettwäsche deines Neugeborenen, die Duftstoffe reizen nur seine empfindliche Nasenschleimhaut.

Bettwäsche für etwas ältere Babys

Einem Neugeborenen ist es völlig egal, ob seine Bettwäsche mit Puuh-Bär, Prinzessinnen oder Rennautos bedruckt ist, sehr bald aber kann man mit den Motiven auf der Babybettwäsche den Kleinen das Schlafengehen schmackhaft machen. („Schau, der kleine Löwe wartet schon auf dich, der freut sich, dass du zu ihm kommst …“) Wenn deine Kleine auch in anderen Bereichen sehr auf Regelmäßigkeit und Stabilität fixiert ist, dann kauf dieselbe Bettwäsche gleich doppelt, sonst wird jedes Wäschewaschen zur Qual, wenn dann zumindest für eine Nacht nicht die gewohnten Freunde im Bett warten.

Sobald dein Baby sich umdrehen kann, entscheidet es selbst, ob es am Bauch, auf der Seite, am Rücken, quer, am Fußende des Bettes oder überall zugleich schläft. Das bedeutet aber auch, dass es in den meisten Fällen nicht zugedeckt bleibt. Und das bedeutet vor allem im Winter wieder, dass entweder du mehrmals in der Nacht aufstehst, um es zuzudecken, oder dass es weinend aufwacht, weil ihm kalt ist. Natürlich gibt es auch genug Fälle, vor allem im Sommer, wo es weder Mutter noch Kind stört. Dennoch, in diesem Alter ist ein Schlafsack statt einer Bettdecke äußerst empfehlenswert.
Baby-Schlafsäcke gibt es in allen Varianten, für den Sommer, für den Winter, Sommerschlafsäcke mit einknüpfbarem Futter für den Winter, hier findest du sicher das für dich Passende. Achte darauf, dass sich der Schlafsack verlängern lässt, damit du ihn länger benützen kannst. Sehr praktisch sind auch jene, deren Reißverschluss sich von oben und unten öffnen lässt, das erleichtert das nächtliche Wickeln.
Leider kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo deine Kleine laufen kann und den Schlafsack dann meist nicht mehr will, sie sich aber in der Nacht immer noch abdeckt. Es gibt Kinderschlafsäcke mit Beinen, nur leider findet man die nicht so leicht. Eine Freundin hat einfach einem Kinderschneeanzug die Ärmel herausgetrennt und das dann als Schlafsack benützt, aber Schneeanzüge enthalten halt meist viel Kunststoff, um sie schneefest zu machen.
Ein weiterer Minuspunkt bei den Schlafsäcken mit Beinen ist, dass meistens die Fußteile sehr klein geschnitten sind. Kein Kind schläft gerne mit eingequetschten Zehen. Notfalls kannst du aber immer noch den Fußteil abschneiden und dem Kind dicke Socken anziehen.
Natürlich kannst du auch einfach im Schlafzimmer die Heizung höher drehen, sodass es egal ist, wenn dein Kleiner ohne Decke schläft, gesünder ist aber ein kühles Schlafklima.

Mit der Zeit wird nun auch die Matratze wichtig. Je kleiner und leichter ein Kind ist, desto weicher darf die Matratze sein. Kleine Babys schlafen auch völlig verdreht auf Mamas Arm gut, oder auf dem harten Holzboden. Je älter sie werden, umso mehr hilft es ihrem Rücken, gesund zu wachsen, wenn die Schlafunterlage sie unterstützt. Auch bei der Matratze punkten Naturmaterialien vor Kunststoffen. Latex also vor Schaumstoff. Das ist leider aber auch eine Preisfrage. Man kann immer noch eine Schaumstoffmatratze mit einer 2cm dicken Baumwollauflage aufwerten. Wie Erwachsene so schwitzen auch Kinder im Schlaf und die Matratze und die Baby Bettwäsche müssen diese Flüssigkeit aufnehmen können. Matratzen daher auch regelmäßig auslüften.

Eine natürliche, freundliche, kühle Schlafumgebung trägt viel dazu bei, dass dein Kind „schläft wie ein Baby.“





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