Babykostwärmer Test


Sobald das Baby da ist, müssen frisch gebackene Eltern plötzlich auf sehr viele verschiedene Dinge achten. Daher begrüßen sie jegliche Lösung, die unkompliziert ist und ihnen Zeit spart. Wenn das Baby ausschließlich gestillt wird, ist zumindest die Ernährung des Babys ohne großen Aufwand erledigt. Ist dies aber nicht der Fall, so müssen die Eltern Säuglingsnahrung zubereiten, und das mehrmals am Tag.

Die Zubereitung der Babynahrung ist allein ziemlich aufwendig. Dazu kommt dann noch das Warmhalten des Fläschchens und später des Breis. So, wie gestillte Babys ihre Milch immer optimal temperiert aus der Brust der Mutter bekommen, sollten Babys, die ein Fläschchen bekommen, ihre Säuglingsmilch auf idealer Temperatur genießen können. Natürlich darf der Brei weder zu kalt noch zu heiß sein. Angenehm warme Nahrung ist selbstverständlich bekömmlicher und schmeckt auch besser als kalte Nahrung. Die einfachste Lösung, um Flaschennahrung oder Brei warm zu machen, könnte das Erwärmen in der Mikrowelle sein, da es in fast jedem Haushalt eine gibt und das Warmmachen damit sehr schnell geht. Dennoch ist vom Erwärmen der Babynahrung in der Mikrowelle abzuraten, nicht nur weil die Mikrowelle weniger schonend erwärmt als Warmbäder oder der Babykostwärmer, sondern auch weil mit großer Wahrscheinlichkeit beim Erhitzen in der Mikrowelle heiße Stellen entstehen. Diese können im schlimmsten Fall die empfindliche Schleimhaut im Mund des Babys verletzen.

Babykostwärmer

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Es gibt natürlich die kostengünstige, aber auch zeitaufwendige Lösung, das Fläschchen oder das Gläschen in Warm- oder Kaltwasserbädern auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Wenn dies aber zu stressig ist, dann bietet sich die praktische Hilfe von einem Babykostwärmer an. Besonders bei den ganz Kleinen kommt es häufig vor, dass die Milch ständig trinkbereit gehalten werden muss. Sie schlafen nämlich während der Mahlzeit oft ein, was die Nahrungsaufnahme meist zeitlich in die Länge zieht. Außerdem werden Neugeborene häufiger hungrig, weil ihr Magen am Anfang nur kleine Mengen auf einmal aufnehmen kann. Wenn der Hunger wieder da ist, muss es dann ganz schnell gehen.

Der Babykostwärmer Test

Bei der ständigen Zubereitung der Nahrung können erschöpfte Eltern leicht außer Atem geraten. Dabei hilft ihnen der Babykostwärmer, der die Arbeit der beschäftigten Eltern erleichtert und die Nahrung der Kleinen schonend erwärmt. Das tut er so, dass Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Ein Vorteil des Babykostwärmers gegenüber dem Warmwasserbad ist es, dass der Babykostwärmer energiesparend funktioniert und so Stromkosten spart. Der Babykostwärmer bringt die Nahrung des Babys schnell und zuverlässig auf die optimale Temperatur. Die Milch oder der Brei sollte immer auf circa 37 Grad, also ungefähr auf Körpertemperatur erwärmt sein. Es empfiehlt sich, zur Sicherheit immer direkt vor dem Füttern die Temperatur zu prüfen. Am besten kannst du das machen, wenn du einen Tropfen auf die Innenseite des Handgelenks oder auf die äußere Handoberfläche gibst. Wenn du dir nicht sicher bist und diese Methode für weniger zuverlässig hältst, dann kannst du ein Thermometer kaufen, das speziell für die Messung der Temperatur der Babynahrung konzipiert ist.

Selbst wenn das Baby ausschließlich gestillt wird, kann es vorkommen, dass ein Babykostwärmer benötigt wird. Es kann passieren, dass du dem Baby abgepumpte Muttermilch geben möchtest, die vor der Mahlzeit in dem Kühlschrank aufbewahrt wurde und erwärmt werden muss. Babykostwärmer können sowohl zu Hause als auch unterwegs einen guten Dienst leisten. Es gibt Babykostwärmer, die auch für unterwegs gestaltet sind. Im Auto können solche Geräte ohne Probleme über den Zigarettenanzünder funktionieren. Im Handel findest du auch kombinierte Geräte, die sowohl für Zuhause als auch für unterwegs zu benutzen sind. Die sogenannten Dampf-Babykostwärmer zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Babynahrung noch schneller und dank der Dampf-Erwärmung schonend erwärmen.

Unabhängige Qualitätsüberprüfungen haben gezeigt, dass die Produkte der folgenden Marken zu empfehlen sind:

  • Philips Avent
  • Nuk
  • Reer
  • Hartig + Helling (H+H)

Ein Babykost Wärmer gehört nicht unbedingt zur Grundausstattung bei der Geburt eines Babys. Da er aber ungemein praktisch und noch dazu energiesparend ist, solltest du zumindest darüber nachdenken, dir einen zuzulegen.

Wie funktioniert der Babykostwärmer?

Der Babykostwärmer muss zunächst mit Wasser gefüllt werden. Diese Wassermenge wird dann bei Inbetriebnahme des Geräts aufgewärmt. Es gibt in jedem Babykostwärmer eine Markierung, bis zu der du das Wasser einfüllen musst. Danach stellst du das Fläschchen oder das Gläschen in das Gerät. Die meisten Babykostwärmer sind so entworfen worden, dass Fläschchen und Gläschen jeder Größe und jeder Form hineingestellt werden können. Es gibt Geräte, die gleichzeitig zwei Fläschchen oder Gläschen aufwärmen; das ist ideal für Eltern von Zwillinge. Als nächsten Schritt betätigst du den Knopf oder den Schalter, der das Erwärmen startet. Manche Geräte sind mit einem voreinstellbaren Temperaturregler versehen. Babykostwärmer mit digitalem Display zeigen die automatisch berechnete Aufwärmzeit und die Temperatur der erwärmten Babynahrung. Bei manchen Geräten signalisiert ein Piepton, dass die Nahrung fertig aufgewärmt ist. Da sich Babykosterwärmer verschiedener Hersteller in der Bedienung leicht voneinander unterscheiden können, solltest du vor dem Bedienen gründlich die Produktbeschreibung lesen. So vermeidest du, dass du das Gerät unabsichtlich beschädigst. Beim Herausnehmen des Fläschchens oder des Gläschens musst du darauf achten, dass du dich durch den heißen Dampf nicht verbrennst. Verwende eventuell die mitgelieferte Zange, wenn du das Gläschen herausnimmst. Vor dem Füttern solltest du zur Sicherheit die Temperatur der Babynahrung überprüfen. Babykostwärmer sind leicht zu reinigen und nehmen in der Regel wenig Platz.

Worauf musst du achten?

Bei der Fertigstellung des Fläschchens musst du vor allen Dingen darauf achten, dass du die Säuglingsmilch nie auf Vorrat zubereitest, weil sich Keime und Bakterien vermehren können. Das kann schlimmstenfalls zu Darminfektionen führen, wenn das Baby zu lange warm gehaltene Milch trinkt, in der sich Krankheitserreger eingenistet haben. Besonders bei Neugeborenen musst du darauf achten, dass das Baby, wenn es nicht gestillt wird, frisch fertiggestellte Säuglingsnahrung auf optimaler Temperatur trinkt. Aus hygienischen Gründen solltest du die fertige und aufgewärmte Nahrung für das Baby nicht länger als eine Stunde warm halten. Einmal aufgewärmte Nahrung muss entweder verzehrt oder weggeschüttet werden und darf auf keinen Fall zum zweiten Mal aufgewärmt werden.

Selbst wenn der Babykostwärmer als zuverlässig gilt, ist es sehr wichtig, dass du vor der Mahlzeit die Milch schüttelst oder den Brei umrührst. Es kann immer passieren, dass beim Erwärmen heiße Stellen entstehen, die beim Schlucken Unannehmlichkeiten bereiten oder sogar gefährlich sein können. Wenn das Baby Brei bekommt, solltest du zum Füttern nie Löffel aus Metall verwenden, denn Metall leitet die Wärme. Das Baby kann sich leicht verletzen, wenn aus Versehen heiße Nahrung auf dem Löffel ist. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, dass du Plastiklöffel zum Füttern von Brei verwendest. Außer harten Plastiklöffeln sind auch Löffel aus Silikon erhältlich, die biegsam sind und dem Baby beim Kauen am Löffel noch dazu viel Spaß bereiten. Am besten versuchst du am Anfang das Füttern mit einem flachen Löffel, weil der besser in den Mund deines Babys passt.





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