Spieluhr


Die erste Spieluhr

Säuglinge, Babys und auch Kleinkinder lieben Musik und Bewegung sowie bunte Farben. Die visuellen Reize regen zur Teilnahme an der Umwelt an, während die Geräusche das Gehör fördern. Du hast sicher schon erlebt, wie entspannt ein kleines Kind reagiert, wenn Mama etwas vorsingt oder vorliest oder wie fasziniert Babys Augen leuchten, wenn etwas in bunten Farben erstrahlt und sich vielleicht sogar noch bewegt. Mit einer Spieluhr tust Du Dir und auch Deinem Kind einen großen Gefallen. Es gibt unglaublich viele Modelle, unzählige Melodien, diverse Materialien und ebenso unterschiedliche Motive, so dass es sehr zeitaufwendig sein kann, sich für die passende Spieluhr zu entscheiden. Leider entsprechen manche Modelle nicht unbedingt den erforderlichen Sicherheitsansprüchen und hier gilt es genau zu prüfen, ob der Kauf lohnt. Gerade günstige Modelle werden oft aus minderwertigen Materialien gefertigt oder enthalten gar giftige Inhaltsstoffe. Nicht selten lösen sich Kleinteile, die vom Kind verschluckt werden können. Nebenbei solltest Du unbedingt auf die Lautstärke der Spieluhr achten, da einige Ausführungen die Lautstärke einer Bohrmaschine erreichen und dauerhaft das Gehör Deines Kindes schädigen können. Manche Spieluhren, wie „Stiftung Warentest“ ermittelte, erreichen, wenn sie direkt neben dem Kopf des Kindes liegen, einen Pegel von 120 Dezibel, was vergleichbar ist mit dem Lärm eines startenden Flugzeuges. Das sollte Eltern zu mehr Vorsicht und Achtsamkeit beim Kauf eines Spielzeuges alarmieren.

Spieluhr Baby

Spieluhren als Mobile

Wenn Du eine Spieluhr kaufen möchtest, solltest Du Dir überlegen, ob Du diese am Bettchen anbringen möchtest oder ob sie direkt neben Deinem Kind liegt. Spieluhren, die durch eine Halterung angebracht werden, haben den Vorteil, dass sie Dein Kind zu mehr Bewegung motivieren, weil es versuchen wird, danach zu greifen. Des Weiteren kann Dein Kleines den rotierenden Tieren, Engelchen oder Bärchen hinterher schauen und sich somit eine Weile beschäftigen. Während es sich auf die Bewegung oder die Musik konzentriert, wird es müde werden und ganz sicher bald einschlafen. Wichtig ist bei diesen Spieluhren, dass sie hoch genug angebracht werden, damit das Kind nicht heranreicht. Die kleinen Fingerchen könnten sich in den Schnüren verheddern, außerdem besteht die Gefahr, dass sich ein Teil löst und vom Kind verschluckt werden kann. Wenn das Kind wächst, solltest Du entsprechend handeln und das Gestell etwas höher befestigen, um Gefahren vorzubeugen. Diese Art Spieluhr gibt es in sehr vielen Ausführungen. Die Halterung besteht meistens aus Kunststoff oder Holz, ist höhenverstellbar und wird einfach am Bettchen festgeschraubt. Erhältlich sind Tierfiguren, Wölkchen, Sonnen, Herzen und viele andere Motive, sodass Du sicherlich das Gewünschte finden wirst. Bei etwas kostenintensiveren Produkten kannst Du die Melodie aussuchen. Manche Hersteller bieten diese Mobile aus Stoff an, sodass Du die Möglichkeit hast, Schmutz und Staub durch Handwäsche zu entfernen. Bei Plastik- oder Kunststoffmodellen solltest Du Dein Augenmerk auf die Inhaltsstoffe richten. Je leuchtender die Farben, desto höher liegt die Wahrscheinlichkeit, dass schädliche Zusatzstoffe verarbeitet wurden. Erkundige Dich gegebenenfalls bei anderen Eltern, dem Hersteller selbst oder in speziellen Foren danach.

Die Spieluhr zum Kuscheln

Für unterwegs oder aber einfach zum Kuscheln gibt es Spieluhren, die in ein Schmusetier oder in eine Stofffigur integriert angeboten werden. Auch hier gilt es, einige Hinweise zu beachten. Die Aufzugschnur darf nicht zu lang sein, damit sich Dein Kind nicht strangulieren kann. Die Lautstärke muss den EU-Richtwerten für ohrnahe Spielzeuge entsprechen und im günstigsten Fall regulierbar sein. Im Stoff dürfen keine Weichmacher sowie andere schädliche Inhaltsstoffe enthalten sein, da Dein Kleines seine Umgebung in erster Linie mit dem Mund erforscht. Natürlich ist es ratsam, dass die Spieluhr entnehmbar ist, damit das Stofftier zwischendurch einmal in der Waschmaschine oder per Hand gereinigt werden kann. Es wird nicht lange dauern, dann werden Keks- und Breireste den Stoff verunstalten oder es wird so klebrig sein, dass Du es Deinem Kind kaum noch entreißen kannst. Kontrolliere, ob Du eine Liederauswahl hast oder ob nur eine Melodie verfügbar ist, denn gerade hier lauert die Gefahr, dass Du die Melodie nach kürzester Zeit nicht mehr hören kannst. Die Spieluhr sollte aber nicht Deine Stimme ersetzen, sondern lediglich vertreten. Also nimm Dir oft genug Zeit für Dein Kind und singe ihm vor, damit es weiß, dass Du ihm ganz nahe bist.

Was gilt es, beim Kauf zu beachten?

  • Liederauswahl
  • Länge der Aufzugschnur
  • Lautstärke
  • Prüfung auf Schadstoffe
  • Materialprüfung
  • Möglichkeit der Reinigung
  • Halterungen auf Stabilität testen

Wenn Du unschlüssig bist, suche ein Fachgeschäft auf und teste die Spieluhren selbst. Ziehe an der Aufzugschnur, um zu sehen, wie lang diese ist, halte Dir die Spieluhr ans Ohr, um die Lautstärke zu prüfen und rieche am Stoff. Wenn dieser intensiv riecht, solltest Du eine andere Spieluhr wählen, da in solchen Spieluhren meistens Schadstoffe enthalten sind. Reiße am Material, um Dich davon zu überzeugen, dass es robust und widerstandsfähig ist, denn Kinderhände können massiv zupacken. Hör Dir die Melodien an, denn schließlich wird Dein Baby diese sehr oft hören und Du damit auch. Ziehe einen Fachberater an Deine Seite und frage ihn nach dem Hersteller, denn oft kann ein solches Beratungsgespräch bereits Deine Sorgen beenden. Weitere Antworten oder auch Empfehlungen kann Dir die Webseite der „Stiftung Warentest“ geben.

Kostenfaktor und Möglichkeiten

Natürlich kann ein hochwertiges Spielzeug unter Umständen recht teuer sein und gerade als junge Mutter ist dies leider nicht immer erschwinglich. Doch bevor Du auf minderwertige Produkte zurückgreifst, solltest Du Dich im Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis umhören, ob sich jemand am Kauf beteiligen möchte. Vielleicht könntest Du auch eine Baby-Wunschliste erstellen, hierzu reicht es, wenn du das gewünschte Spielzeug auflistest oder ein Foto davon einklebst. Dein Umfeld wird Dich verstehen und Dich mit Sicherheit nach Leibeskräften unterstützen. Schließlich geht es um das Wohlergehen Deines Kindes, und da sind Sparsamkeit und falscher Stolz fehl am Platz. Eine weitere Möglichkeit, Kosten zu sparen, sind Spielzeugbasare, die meist von Kindergärten veranstaltet werden. Angaben zu Terminen findest Du in örtlichen Zeitungen, an den Türen von Kindergärten oder unter Umständen auch im Internet. Hier kannst Du auch direkt mit dem Verkäufer sprechen, der dieses Spielzeug für das eigene Kind gekauft hat. Natürlich bieten auch Flohmärkte oder Aushänge in Supermärkten diverse Spielsachen an und solange sie waschmaschinenfest sind, spricht nichts gegen ein Spielzeug aus zweiter Hand.

Du bist gerade Mama geworden oder erwartest Dein erstes Kind? Ein Baby ist das größte Geschenk und das schönste Wunder, welches einem Menschen gemacht werden kann, doch mit dem Kind kommen auch die Ängste und Sorgen um sein Wohlergehen. Du kennst das sicher – liegst vielleicht auf dem Sofa und zerbrichst Dir den Kopf über Dinge, die Du beachten musst. Solange Du Dein Kind liebst und für es da bist, kann nicht viel schiefgehen. Doch wenn Du Dich sicherer fühlen möchtest, solltest Du Dich gut informieren und dabei sollen die Informationen auf babyfan.de helfen.





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