Babymöbel

Babybett

Der neue Erdenbürger ist noch gar nicht geboren, doch die Eltern machen sich natürlich bereits vorher Gedanken, wie denn das Babyzimmer für den Nachwuchs aussehen soll. Eins der wichtigsten Themen ist dabei das Bett des Kindes. Gerade Neugeborene schlafen rund 18 Stunden am Tag. Da sollte es ein gemütliches Bett haben, in dem es mit wunderschönen Träumen die Eindrücke der neuen Welt verarbeiten kann. Bevor das Babybett im Kinderzimmer aber zum Thema wird, sollte der Säugling in einem Beistellbett im elterlichen Schlafzimmer nächtigen. Der Kontakt zu der Mutter ist der wichtigste Fixpunkt im noch jungen Leben des Babys. Instinktiv weiß das Kind, wo es hingehört. In der unmittelbaren Obhut der Mutter fühlt das Baby Geborgenheit und entwickelt dieses bedingungslose Urvertrauen zu der Mama. Dieser erste Entwicklungsschritt kann bereits im zarten Neugeborenenalter ein wichtiger Faktor in der Sozialisation des Kindes sein. Ein weiter Vorteil ist es, dass die stillende Mutter das Kind direkt bei sich hat und gleich die Brust geben kann. Das funktioniert sogar im Liegen und macht die Nächte für die stillende Mutter angenehmer. Durch die kurze Unterbrechung des Schlafes wird die Mutter in der Regel auch eine erholsame Nacht verleben. Wenn das Kind gar nicht gestillt wird, kann ein Fläschchen bereits vorbereitet werden und in einer Warmhaltebox aufbewahrt werden, bis das Baby in der Nacht hungrig wird.

Babybett

Babybett Test – Zwei Betten für die ersten Lebensmonate des Babys

Die Zeit, die das Kind im Beistellbett schläft kann so bis zu acht Monaten dauern. Diese Zeit solltet ihr besonders genießen, denn die Babys wachsen, für das Empfinden der Eltern, viel zu schnell und entwickeln schon früh ihren eigenen Kopf. Innerhalb dieser ersten Monate kann das Baby aber natürlich nicht den ganzen Tag im Beistellbett im Elternschlafzimmer liegen. Die Mutter hat den Säugling gerne permanent in ihrer Nähe. Gerade wenn es das Erstgeborene ist, sind die Eltern doch sehr aufgeregt und prüfen viertelstündlich die Atmung des Kindes. Eine probate Lösung für diese Phase ist ein Stubenwagen. Dieser kann überall mit hingezogen werden, weil es sich um ein Bett auf Rollen handelt. Wenn Ihr es Euch auch also am verregneten Sonntag auf dem Sofa gemütlich machen wollt, kann der Nachwuchs im Stubenwagen in unmittelbarer Nähe sein Schläfchen halten. Ein Babyfon ist in diesen ersten Lebensmonaten daher gar nicht nötig, weil das Kind ohnehin immer in der Nähe der Eltern ist. Der Elektrosmog in der Nähe des Säuglings kann so auch vermieden werden. Die perfekte Lösung für die ersten Monate im Leben des kleinen Kindes ist also eine Kombination aus Beistellbett im Elternschlafzimmer und Stubenwagen für alle anderen Wohnräume.

Der richtige Zeitpunkt für den Übergang in das Babybett

Die Zeiten, in denen das Kind in der Position aus Bett genommen wird, wie es reingelegt wurde, sind schnell vorbei. Die Phase des nächtlichen Wühlens beginnt. Die Kinder benötigen nun mehr Freiheit an ihrem Schlafplatz. Das Beistellbett und der Stubenwagen werden für den Nachwuchs zu klein. Nun kommt das erste richtige Babybett für den Säugling zum Einsatz, denn die Unruhe, die das Kind nun nachts ausstrahlt, lässt auch die Eltern nicht richtig zum Schlafen kommen. Es ist daher Zeit für den Umzug in das eigene Bett. Dieses sollte sich im Kinderzimmer befinden und wandlungsfähig sein. In den ersten Lebensmonaten und Jahren verändern sich die Ansprüche eines Kindes an sein Bett nämlich in rasantem Tempo. Ein Babybett sollte den Weg des Kindes begleiten, daher sollte es über verschiedene Umbaumöglichkeiten bis hin zum Kinderbett verfügen. Der Lattenrost sollte in der Höhe verstellbar sein. Zunächst schläft der Nachwuchs auf der obersten Stufe. Wenn das Bett technisch richtig eingestellt ist, muss es für das Kind natürlich noch heimelig eingerichtet werden. Ganz wichtig ist dabei zunächst die Matratze. Daran sollte ihr auf keinen Fall sparen, denn nur ein guter Schlaf ist erholsam und gesund. Vielleicht kennt ihr auch dieses unangenehme Gefühl, wenn Ihr morgens im Hotelbett aufwacht und Euch wie gerädert fühlt, weil die Matratze nicht Euren Ansprüchen genügte. Beim Baby ist das ganz ähnlich. Am besten lasst ihr Euch im Fachhandel ausgiebig über die Härte der Matratze und andere notwendige Eigenschaften, wie die Eignung für Allergiker, die Verarbeitung von biologischen Materialen und so weiter ausgiebig beraten.

Die Accessoires im Babybett als Alleinstellungsmerkmal

Das Kind soll sich in dem Bett wohlfühlen, deshalb werden die Eltern es so einrichten, dass es dem Baby an nichts mangelt. Gemütliche und schöne Bettwäsche ist eine Selbstverständlichkeit. Diese wird in der Regel nach geschlechtsspezifischen Farben ausgewählt. Ein schönes Nestchen schützt nicht nur den Kopf des Kindes, sondern macht ein Bett auch schon kuschelig. Dieses gibt es in verschiedenen Ausführungen. Besonders schön ist es, wenn der Name des Kindes mittig in das Nestchen eingestickt ist. Besonders bei kleinen Mädchen wirkt dazu ein toller Himmel noch ganz besonders. Mit einem tollen Himmel wird das Kinderbett zum Schlafgemach einer Prinzessin. Für kleine Jungen kann natürlich auch ein neutraler Himmel genutzt werden. Ein schönes Mobile, dass Figuren an die Wand und die Decke des Zimmers projiziert, scheint aber etwas angebrachter. Kuscheltiere dürfen auch nicht fehlen. Wenn Euer Kind ein Lieblingskuscheltier hat, sollte dieses auch mit in das Bett gelegt werden. Es hilft beim Einschlafen. Kleiner Tipp nebenher: Wenn Euer Kind sich entschieden hat, welches Kuscheltier es am liebsten mag, kauft es gleich noch einmal als Reserve. Diese Maßnahme hat sich in vielen Haushalten mit Kindern bewährt. Aber zurück zum Thema. Die erste wirkliche Trennung von der Mama überwindet das Kind besser, wenn Ihr ein getragenes T-Shirt der Mutter mit im Babybett platziert. Das Kind nimmt den unnachahmlichen Duft der Mama wahr und spürt dieses Gefühl der Geborgenheit. Zum Abschluss kann dem Kind noch eine Spieluhr mit einer tollen Melodie mit in das Bett gelegt werden. Die Musik der Spieluhr kann ganz prima als Einschlafritual verwendet werden.

Die Umbauten des Babybetts

Ihr werdet selber merken, wann Euer Kind für die oberste Stufe des Babybettes zu groß geworden ist. Wenn es langsam krabbeln kann und über die Gitterumrandung schaut, ist es höchste Zeit, den Lattenrost eine Stufe tiefer einzubauen, damit Babys Sicherheit auch weiterhin gewährleistet ist. Wenn sich der Nachwuchs dann langsam alleine hinstellen kann, ist es bald Zeit, den Lattenrost auf die unterste und damit niedrigste Stufe zu bauen. Das Baby ist damit sicher und kann nicht aus dem Bett fallen. Nun liegt es an Euch, ob Ihr nachts lieber ins Kinderzimmer geht, wenn das Kind schreit, oder ob Ihr es mit seinem ersten Schritten zu Euch watscheln lasst. Die Gitterstäbe der Babybetten sind nämlich in der Regel herausnehmbar, so dass der Nachwuchs allein aus dem Bett aufstehen kann. Wenn das Kind dann ganz sicher auf den Beinen ist und langsam anfängt zu sprechen und seine Bedürfnisse mitteilt, sind auch die Gitterstäbe nicht mehr nötig. Der Ruheplatz der Kleinen kann zum Kinderbett umgebaut werden.

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